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HTML5: Das Web von morgen



Als Apple Ende Januar sein iPad vorstellte, sorgte ausgerechnet ein Feature, das nicht an Bord war, für den meisten Gesprächsstoff: Wie schon das iPhone zuvor unterstützt auch das iPad Adobes Multimedia-Format Flash nicht. Während der Aufschrei möglicher Käufer groß war, konterte Apple-Chef Steve Jobs mit einer Mischung aus Überheblichkeit und Prophezeiung: Flash wäre in Kürze sowieso überholt. Die Flash-Nachfolge sollen neue Web-Technologien mit HTML 5 antreten. CHIP Online hat genau nachgeschaut und meint: Mr. Apple könnte richtig liegen.

HTML 5 - Das Flash der Zukunft

Seit der Erfindung des WWW werden Online-Inhalte in der HyperText Markup Language (HTML) formatiert. Anfang der Neunziger Jahre waren die Gestaltungsmöglichkeiten auf Textformatierungen wie fette oder kursive Darstellung beschränkt. Im Laufe der Zeit kamen dann die Darstellung von Bildern, Tabellen, Formulare und deren individuelle Gestaltung mit Hilfe von Cascading Style Sheets (CSS) hinzu.

Doch für die Darstellung von Animationen und Video-Inhalten sind Browser bis heute auf Plug-ins angewiesen. Windows Media, Apples Quicktime-Plug-in und der Real Player boten frühe Möglichkeiten, Bewegtbilder im Internet zu betrachten. Erst die amerikanische Firma Macromedia mit ihrer Entwicklungsumgebung Flash konnte das Format-Durcheinander beseitigen. 2005 schließlich kaufte Adobe Macromedia und entwicklete den Flashplayer zum Internet-Standard für Animationen und Videos. Da zeitgleich die Internet-Verbindungen immer schneller wurden, entstanden zahlreiche Multimedia-Portale wie beispielsweise YouTube, die ihre Inhalte mit Hilfe des Plug-ins darstellen lassen.

Quelle URL:
http://rss.chip.de/c/573/f/7456/s/95e269 6/l/0L0Schip0Bde0Cartikel0CHTML50EDas0EW eb0Evon0Emorgen0I415394370Bhtml/story01. htm

   

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