Soziale Netzwerke können zur Malware-Falle werden
Immer mehr Internetnutzer engagieren sich in sozialen Netzwerken und tauschen hier auch bereitwillig private Daten aus. Dass dieses Verhalten durchaus gefährlich sein und den Missbrauch der Daten durch falsche Freunde einschließen kann, macht man sich oft nicht bewusst.
In diesem Zusammenhang veröffentlicht Kaspersky Lab einen neuen Hintergrundartikel mit dem Titel „Risiko soziale Netzwerke“, verfasst von Georg Wicherski, Viren-Analyst bei Kaspersky Lab. Der Autor beschäftigt sich mit den Bedrohungen, denen Mitglieder von Online-Communities ausgesetzt sind.
Allein das größte Netzwerk Facebook umfasst aktuell 400 Millionen Nutzer weltweit (1). Wäre Facebook ein Land, hätte es nach China und Indien die drittgrößte Population (2). Kein Wunder, dass Cyberkriminelle verstärkt soziale Netzwerke ins Visier nehmen. Denn dort finden sie detaillierte Informationen über das Privat- und Arbeitsleben von Internetanwendern auf dem Silbertablett serviert. Durch Sammeln, Auswerten und Analysieren dieser Daten werden die Attacken der Cyberkriminellen noch effektiver. Spam kann zum Beispiel besonders zielgerichtet versendet werden. Laut Georg Wicherski sind die gefährlichsten Bedrohungen für Nutzer sozialer Netzwerke Phishing-Attacken auf Accounts, Passwortdiebstahl mit Hilfe von Schadprogrammen, Drive-by-Download-Attacken und Angriffe über schädliche Anwendungen auf den Seiten der Communities.
Der komplette Hintergrundartikel „Risiko soziale Netzwerke“ ist verfügbar unter: http://www.viruslist.de.
(1) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook
(2) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung
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