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G Data warnt vor riskantem Anwenderverhalten in sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke sind aus unserem Umfeld nicht mehr weg zu denken. Sie dienen der Kontaktpflege, dem Austausch von Neuigkeiten und Bildern oder auch dem Verschicken von Links mit Hinweisen auf interessante Webinhalte. Immer mehr Cyberkriminelle machen sich das zunutze, um Anwender durch Links auf verseuchte Seiten zu locken und deren PCs mit Schadcodes zu infizieren. Die G Data Security Studie 2011 kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass fast jeder fünfte Anwender auf alle veröffentlichten Links klickt, egal, von wem sie stammen.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Netzwerk weltweit durchaus mehr als 700 Millionen Nutzer haben kann, riskieren hier z.B. mehr als 130 Millionen Anwender, in eine Falle zu tappen. Unterschiede zeigten sich aber in verschiedenen Altersgruppen und Geschlechtern, denn Frauen und ältere Anwender sind sicherheitsbewusster.

„Cyber-Kriminelle nutzen soziale Netzwerke in zunehmendem Maße für die Verbreitung von Schadprogrammen“, erklärt Ralf Benzmüller, Sicherheitsexperte und Leiter der G Data SecurityLabs. „Eine der beliebtesten Maschen ist die gezielte Verbreitung von Schadcode über Links, die auf den Portalen gepostet werden. So führt eine URL zu einem vermeintlichen Skandal-Video direkt auf eine mit Schadcode verseuchte Webseite. Für Nutzer sind die gefährlichen Links nicht ohne weiteres erkennbar, da sie mitunter stark verkürzt dargestellt sind. Der Einsatz von Sicherheitslösungen mit integrierten http Scan bietet zusätzlich Sicherheit und sollte generell obligatorisch sein.“

Generell nutzen jüngere Anwender soziale Plattformen länger und intensiver, und trotzdem sind ältere Nutzer in den Portalen deutlich vorsichtiger unterwegs, wie die G Data Security Studie 2011 zeigt. Sechs von zehn Befragten zwischen 55 und 64 Jahren ignorieren die Verweise auf andere Webseiten. Im Umkehrschluss zeigte sich aber auch, je jünger die Anwender sind, desto risikoreicher bewegen sie in sozialen Netzwerken, denn es wird weniger zwischen Links von bekannten und unbekannten Nutzern unterschieden. So wählt annähernd jeder vierte Umfrageteilnehmer im Alter von 18 bis 24 Jahren Links an – egal von wem sie stammen. Kleinere Unterschiede in der Nutzung stellte G Data in der Security Studie 2011 auch zwischen Frauen und Männern fest: Männer sind in der Nutzung der sozialen Netzwerke etwas riskanter und beachten weniger, ob der genutzte Link von einem bekannten oder unbekannten Anwender stammt. Frauen haben anscheinend ein leicht höheres Bewusstsein für Risiken im Mitmach-Web, sie klicken bevorzugt URLs von Mitgliedern ihres eigenen Netzwerkes an.

Mehr als 15.000 Internetnutzer aus elf Ländern hat der deutsche Security-Hersteller eingehend über Virenschutz, Computerschädlinge oder über ihr Verhalten in sozialen Netzwerken befragt. Die ausgewerteten Ergebnisse wurden mit der aktuellen und tatsächlichen Bedrohungslage im Internet verglichen. So gibt die große G Data Security Studie 20011 einen detaillierten Überblick über die IT-Security-Kenntnisse und Einschätzungen von Anwendern. Die G Data Security Studie 2011 ist erhältlich unter http://www.gdata.de/virenforschung/info/whitepaper.html

www.gdata.de
 

   

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