Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

NewsNewsletterITK-KompetenzKontakt
Benutzer
Passwort
 
Suche:

SCHLIEßENEintrag weiterempfehlen

Name des Empfangers:

E-mail-Adresse des Empfangers:

Ihre Name

Ihre E-mail-Adresse

Mitteilung (optional)

 
» News » Top News DruckenVersenden
   

Deutschlands Kids halten sich im Netz an die Regeln

Der aktuelle Norton Online Family Report 2010 macht deutlich, dass Deutschlands Kinder und Jugendliche sich überwiegend an die Online-Nettikette halten. Etwa 75 Prozent befolgen nach eigenen Angaben die allgemein gültigen Verhaltensregeln im Netz, d.h. sie meiden Beschimpfungen, Schikane und Mobbing.

Das ist nicht selbstverständlich. Noch im letzten Jahr hatte eine Studie des medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest festgestellt, dass knapp 15 Prozent der Jugendlichen bereits persönliche Erfahrungen mit Online-Mobbing haben und sogar jede(r) Dritte auch ein Mobbing-Opfer kennt. Nun aber scheint die Aufklärungsarbeit unter Jugendlichen nicht ohne Wirkung geblieben zu sein, wie der Norton Online Family Report 2010 zeigt. Inzwischen gibt eine deutliche Mehrheit an, die Regeln der Nettikette - die gebräuchliche Bezeichnung für Online-Benimmregeln - zu befolgen. Besser aufgeklärt als noch vor zwei Jahren sind dem aktuellen Report zufolge auch die Eltern im Hinblick auf die Online-Aktivitäten ihrer Kinder. Für den Norton Online Family Report 2010 wurden weltweit knapp 10.000 Erwachsene und Kinder beziehungsweise Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren befragt.


Stefan Osthaus, Symantec Sicherheitsexperte sagt dazu: "Möglicherweise ist die Tatsache, dass sich die meisten Jugendlichen an die Nettikette halten, auch das Resultat eigener Erfahrungen mit Online-Mobbing. Wenn es sich hierbei um einen Lerneffekt handelt, so ist er nicht der einzige. Auch die Eltern haben dazugelernt: Heute wissen sie offensichtlich deutlich besser Bescheid über das Online-Treiben ihres Nachwuchses als noch vor ein bis zwei Jahren."

Interessant ist auch, was der Norton Online Family Report 2010 außerdem zeigte: Zwar verbringt der Nachwuchs nach Ansicht von 79 Prozent der Eltern zu viel Zeit im Internet - nutzt sie scheinbar jedoch ausgesprochen produktiv. So wird von den Jugendlichen bei der Frage nach den häufigsten Beschäftigungen im Internet noch vor dem Chat mit Freunden (52 Prozent) das Anfertigen der Hausaufgaben (62 Prozent) genannt. Das Herunterladen von Musik oder Videos folgt mit einigem Abstand (43 Prozent) auf Platz drei. Platz vier indes ist mit Vorsicht zu genießen: Immerhin 23 Prozent unterhalten sich mit Fremden, also mit ihnen unbekannten Personen - mit den entsprechenden Risiken. Auf Platz fünf schließlich steht Online-Shopping (22 Prozent).

In Sachen Sicherheit für Kinder und Jugendliche zeigt der Norton Online Family Report 2010 durchaus positive Tendenzen. So befolgen 76 Prozent der Kids eigenen Angaben zufolge die grundsätzlichen Sicherheitsregeln. De facto bestehen aber Lücken: Nur 17 Prozent beachten in der URL das sicherheitsrelevante "s" in der https-Adresse, nur 22 Prozent besuchen vorwiegend vertraute Internetseiten. Zudem entziehen sich viele Kinder der elterlichen Kontrolle, indem sie mit ihrem Mobiltelefon online gehen - 17 Prozent tun es, aber nur sechs Prozent der Eltern wissen darüber Bescheid. Die Folge: Eine klare Mehrheit der Kids hat schon einmal negative Erfahrungen im Netz gemacht, aber nur ein Drittel der Eltern ist darüber mehr oder weniger informiert. Dr. Friederike Siller vom fragFINN e.V. sagt dazu: "Gerade bei den Kleineren ist es wichtig, dass die Eltern ein waches Auge darauf haben, was auf dem Monitor passiert. Kleinere Kinder können oft nicht abschätzen, was sie gerade aus Neugier angeklickt haben. Umso wichtiger ist Begleitung. Das sollten die Eltern sein, die aktiv 'mitsurfen', aber vor allem auch sichere Startrampen wie die Kindersuchmaschine www.fragFINN.de, die sicher stellen, dass Kinder nur kindgerechte Inhalte im Netz auffinden."

Der Sicherheits-Experte Stefan Osthaus gibt ein paar wichtige Tipps:

Erstellen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Regeln zur Nutzung des Internets.

Informieren Sie sich über Social Networking und haben Sie ein Auge darauf, wen Ihr Kind als "Freund" hinzufügt.

Schützen Sie die Passwörter Ihrer Kinder - und Ihre eigenen.

Überprüfen Sie regelmäßig die Internet-History Ihres Computers.

Ermutigen Sie Ihre Kinder, sich sofort an einen Elternteil, Lehrer oder eine andere Vertrauensperson zu wenden, wenn sie sich im Zusammenhang mit etwas, das sie auf dem Computer gesehen haben, unwohl fühlen.

Installieren Sie eine Kindersicherung wie zum Beispiel Norton Online Family (kostenfrei) unter www.norton.de/onlinefamily und eine Sicherheitssoftware wie Norton Internet Security oder Norton 360, um Gefahren wie Schadcode oder den Klau von sensiblen Daten abzuhalten.

www.norton.de
 

   

Copyright by ITK PORTAL.DE  & Profiler Verlag GmbH, Aachen              Impressum