Test: Olympus Pen E-P2 (Digitalkamera)

Wer freie Objektivwahl wie bei einer Spiegelreflex-Kamera sucht, aber gleichzeitig ein kompaktes Modell wünscht, landet bei einer Systemkamera wie der Olympus PEN. Sie arbeitet mit Wechselobjektiven, nutzt den Micro-FourThirds-Standard und kommt ohne optischen Sucher aus.

Bildqualität leicht verbessert

Im Vergleich zur Vorgängerin E-P1 hat sich die technische Grundlage nicht verändert: In der E-P2 arbeitet ein Live-MOS-Bildsensor mit zwölf Megapixel Auflösung. Dennoch hat sich die Bildqualität leicht verbessert. Das liegt in erster Linie am etwa geringeren Bildrauschen bei niedriger Lichtempfindlichkeit. Die effektive Auflösung der E-P2 ist auf dem Niveau der Vorgängerin: 1.271 Linienpaaren nach dem aktuellen Testverfahren sind es bei niedrigster Lichtempfindlichkeit (ISO 100), ab ISO 800 beginnt die Auflösung leicht abzufallen. Bei der Farbtreue zeigt die E-P2 klassenübliche Leuistung und gibt keinen Anlass zur Kritik.

PEN endlich mit gutem Sucher

Unterschiede zum Vorgänger sind, abgesehen von der nun schwarzen Gehäusefarbe, äußerlich nur schwer auszumachen. Auch weiterhin müssen Sie auf einen integrierten Blitz verzichten. Geblieben ist auch die Zahl und Anordnung der Bedienelemente inklusive der beiden Einstellräder. Die Funktionen lassen sich zum Teil individuell anordnen. Die Menüstruktur erscheint auch weiterhin zu unübersichtlich. Neu hinzugekommen sind zwei Art-Filter – insgesamt gibt es nun acht – zur direkten Bildbeeinflussung beim Filmen und Fotografieren – eine witzige Effekt-Spielerei.

Quelle URL:
http://rss.chip.de/c/573/f/7439/s/963afe 2/l/0L0Schip0Bde0Cartikel0COlympus0EPen0 IE0EP20EDigitalkamera0ETest0I415266830Bh tml/story01.htm

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