
Videokommunikation - sinnvoller als E-MailVideo-Konferenzen für Zusammenarbeit besonders wichtig Moderne Telekommunikation beruht heute nicht mehr nur auf herkömmlichen Formen virtueller Kommunikation wie Telefon, Fax und E-Mail. Seit etwa 10 Jahren nimmt die Nutzung von Videoconferencing stetig zu. Das gilt für alle Spielarten von Software-Desktopsystem bis hin zum Telepresence- Raum. Persönlicher Kontakt und direkter Austausch waren schon immer eine wichtige Voraussetzung erfolgreicher Geschäfte, Lehre und Forschung, jedoch bei größeren örtlichen Distanzen schwierig zu realisieren. Video-Konferenzen steigern die Offenheit, fördern Diskussionen und Kreativität in Online- Sitzungen und tragen damit zu einer schnelleren Entscheidunsgfindung bei. Laut einer von Cisco veröffentlichten Studie können videounterstützte Online-Meetings dabei helfen, engere Beziehungen aufzubauen und zu verbessern. Sie helfen bei der Reduzierung der kulturellen Wirkungen und persönlichen Auseinandersetzungen. Allerdings steigert Videokommunikation auch die Angst und Unsicherheit. Unternehmen müssen Arbeitnehmern helfen, die passenden Fähigkeiten zu entwickeln, um das Maximum aus derartigen Tools herauszuholen. Stuart Duff, Entwicklungschef bei Pearn Kandola stellt fest: „Weltweite und entfernte Teamkommunikation werden zur Norm, da Unternehmen sich auf Kostenreduktion konzentrieren und dabei leistungsfähigere, produktivere Teams aufstellen. Videokommunikation könnte eine entwicklungsfähige Alternative für die Treffen von Person zu Person werden, die entscheidende Frage ist also, wie Menschen Vertrautheit, Vertrauen und Behaglichkeit bei der regelmäßigen Nutzung von Videokommunikation entwickeln können und welche Faktoren es ermöglichen, den Nutzern alle Vorteile dieses hochmodernen Kommunikationsstils nahe zu bringen.“ Gerade im globalen Wettbewerb haben immer mehr Unternehmen Mitarbeiter und Geschäftspartner aus unterschiedlichen Kultur-Kreisen. Zwischenmenschliche Kommunikation findet zu über 60 Prozent nonverbal statt. Trotzdem verlassen sich heute immer noch viele Unternehmen auf Telefon- oder Online-Konferenzen. Videokommunikation stellt das kulturelle Problem und dessen Wirkung auf die Kommunikation in virtuellen Teams in den Vordergrund. So kann Video beispielsweise helfen, den Aufbau von Beziehungen zu Kulturen mit ‚hohem Kontext‘, wie China, Japan und dem Nahen Osten zu beschleunigen, in denen die Beziehungen auf Integrität und sozialen Interaktionen beruhen. So p egen Länder wie Deutschland, Schweden und Dänemark eher eine „Low Power Distance“: Der Vorgesetzte wird hier mehr als Berater und Manager gesehen. Diese Länder zeichnen sich durch ihre Kultur der ‚spannungsarmen Distanz‘ aus, was so viel heißt, wie, dass sich Kollegen auf gleicher Höhe begegnen, unabhängig von formalen Positionen. In Ländern wie dem Nahen Osten oder Asien sind Hierarchien dagegen viel starrer. Wenn Menschen aus Kulturen der ‚spannungsarmen Distanz‘ mit Menschen aus Kulturen interagieren, in denen die Hierarchie bedeutend starrer ist, kann Video nonverbale Zeichen des Respekts liefern und so die Wirkungen dieser Unterschiede verringern. Daher können Videokonferenzen die Interaktion verschiedener Kulturen deutlich verbessern. “Der Erfolg der Videokommunikation hängt davon ab, wie Teams durch ihre Leader geleitet werden und wie die Organisation eine unterstützende Kultur zustande bringt“, fügt Duff hinzu. „Wir konnten den Wert visueller Fingerzeige bei erfolgreichen Meetings beobachten und Videotechnologien, die diesen Wert maximieren, wie beispielsweise die Telepräsenz, sind ideal zur Pflege eines exzellenten Zusammenhalts. Allerdings sind Einzelpersonen, die Meetings mit ihrer positiven Art, Leader, die unterschiedliche Persönlichkeiten und Kulturen in ihren Teams unterstützen sowie Organisationen, die Ressourcen und Schulungen bereitstellen, um Videokommunikation zur Norm zu machen, ebenso wichtig für effektive Video-unterstützte Meetings.“ „Video ändert alles in der geschäftlichen Kommunikation. Es fügt die visuelle Dimension hinzu und lässt uns über geographische und organisatorische Grenzen hinweg effizient zusammenarbeiten“, meint Nick Earle, Senior Vice President von Cisco Services, European Markets. „Die Studie von Pearn Kandola zeigt, wie das Maximum aus jeder Art von Videokommunikation herauszuholen ist und liefert das Verständnis dafür, wie ‚Visual Networking‘ Unternehmen helfen kann, ein höheres Produktivitätsniveau zu erreichen.“ Wichtige Einsatzgebiete in der Praxis Webconferencing: 2. Seminarraum – Gruppensysteme Seminarraumlösungen Damit können unterschiedliche Benutzergruppen bei regelmässiger Nutzung ohne nennenswerte Betreuung den Raum abwechselnd belegen und die hohen Investitionen rechtfertigen. Weitere Informationen sind erhältlich in der vom Unternehmenspsychologen Pearn Kandola für Cisco durchgeführten Studie „Erfolg in Videokommunikation”, www.cisco.de und bei: Deutsche Initiative für Netzwerkinformation, www.dini.de
ÜBERBLICK ÜBER VIDEOKOMMUNIKATIONSLÖSUNGEN Videotelefonie Web-basierte Videokonferenz Videokonferenz Telepräsenz
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